Das Universum – unendlich, überdimensioniert, unfassbar, unsagbar schön, erschreckend riesig, unermesslich, unaufhaltsam, unerforschlich, überwältigend, gewaltig. Wie viel mehr treffen diese Beschreibungen demjenigen zu, der dahinter steckt…
Mehr als nur Funkeln
Einfach unbeschreiblich! Und für unser Denken überhaupt nicht fassbar. Das kann jeder herausfinden, der in einer sternenklarer Nacht nach draussen geht und in den Himmel hinaufschaut. Was dort oben ist, übersteigt unsere wildesten Träume. Doch das Firmament über uns birgt mehr in sich als nur mit seinen vielen Lichtern zu blinken und zu funkeln. Die unzähligen Sterne rufen uns zu. Jedem, der zu ihnen hinaufschaut, zeugen sie von einem Gott, der erstaunlich, unbeschreiblich, unglaublich und grösser ist als wir es uns jemals vorstellen könnten.
Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk. Ein Tag sprudelt dem anderen Kunde zu, und eine Nacht meldet der anderen Kenntnis – ohne Rede und ohne Worte, mit unhörbarer Stimme. (Psalm 19,2-4)

Der erste Vers in der Bibel berichtet, dass Gott im Anfang die Himmel und die Erde erschuf. Wie muss das wohl abgelaufen sein? Gott schuf das Universum. Einen Kosmos, dessen Grösse unermesslich scheint, denn bis heute ist seine tatsächliche Grösse unbekannt.
Falls das Weltall bloss einen Wohnort für uns Menschen darstellen soll, dann ist es wirklich überdimensioniert. Doch was wenn die primäre Absicht unseres riesigen Universums darin besteht, von der Pracht, Majestät, Grösse und Herrlichkeit Gottes zu protzen? Dann erscheint das Universum überhaupt nicht mehr überdimensioniert, sondern hat gerade die richtige Grösse für Gott.
Als Gott das Weltall erschuf, sprach er Licht und Licht kam mit einer Geschwindigkeit von 300’000 km pro Sekunde aus seinem Mund. (Ein Lichtstrahl würde die Erde sieben mal pro Sekunde umkreisen.) Das Universum mit seinem ganzen Sternenheer ist das einzigartige Produkt von Gottes Wort.
Durch des HERRN Wort ist der Himmel gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes. (Psalm 33,6)
Hier wohnen wir

Wir leben in einer Unterabteilung des Universums, genannt Milchstrasse. Allein unsere Milchstrasse beinhaltet Milliarden von Sternen. Und Wissenschaftler sagen, dass weitere hunderte von Milliarden Unterabteilungen im bekannten Universum existieren. Will man aber bloss die Sterne in unserer Galaxie zählen – jede Sekunde einen Stern – würde man ganze 2500 Jahre benötigen.
Mit wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre?, spricht der Heilige. Hebt zur Höhe eure Augen empor und seht: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer hervortreten lässt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Vor ihm, reich an Macht und stark an Kraft, fehlt kein Einziger. (Jesaja 40,25-26)
Bevor überhaupt jemand dazu berechtigt ist, die Existenz Gottes in Frage zu stellen, sollte er oder sie es ihm zuerst einmal nachmachen. Mindestens mal alle Sterne zu zählen.
Wir müssen Gott in die richtige Grösse in unserem Denken bringen! Er hat nicht unsere Grösse. Sein Gehirn ist nicht wie unser. Er denkt nicht wie wir. Er arbeitet an einer grösseren Leinwand, als wir uns jemals vorstellen können. Er ist grösser, als was wir jemals in unserem Leben gesehen haben. Er ist riesig! Und der Himmel erzählt uns davon. Das Universum beweist uns auch, dass wir wirklich sehr, sehr, sehr klein sind.